Was passiert in unserem Körper?

 

Um die Ursachen des unerfüllten Kinderwunsches zu verstehen, ist es wichtig, sich die Bedeutung der Geschlechtsorgane und die Vorgänge, die zur Befruchtung der Eizelle und zur Entstehung einer Schwangerschaft führen, zu vergegenwärtigen.

 

 

 

 

Die Fortpflanzungsorgane der Frau


Zu den Fortpflanzungsorganen gehören sowohl die äußeren als auch die inneren Geschlechtsorgane. Bei der Frau sind es die Vulva (große und kleine Schamlippen, Klitoris und Venushügel) sowie die Scheide, Gebärmutter Eileiter und Eierstöcke (Ovarien). Die Ovarien werden auch als Keimdrüsen bezeichnet.

 

Der weibliche Zyklus

 

Der weibliche Zyklus als periodisch wiederkehrender Vorgang schafft die Voraussetzung zur Fortpflanzung. Im Laufe jedes Zyklus kommt es zur Reifung einer befruchtungsfähigen Eizelle und ebenso zur Veränderung der Gebärmutter. Sie bereitet sich jedes Mal wieder neu auf eine möglicherweise befruchtete Eizelle vor.
Verlauf und „richtige Reihenfolge“ beider Prozesse werden hormonell gesteuert. Als oberste Schaltzentrale fungiert das Gehirn bei der Steuerung und Freigabe der Hormone.
Es ist somit – wie bei anderen biologischen Vorgängen auch – bei der Fortpflanzung von übergeordneter Bedeutung. In unserem Gehirn werden alle inneren und äußeren Reize aufgenommen und verarbeitet, so auch die Steuerung unserer Emotionen wie Liebe, Erregung und Lust.
An erster Stelle steht das Hormon GnRH (Gonadotropin-Releasing-Hormon). Die Ausschüttung von GnRH im Gehirn veranlasst die Freisetzung (to release = freisetzen) der beiden Hormone FSH (Follikel stimulierendes Hormon) und LH (LuteinisierendesHormon). Beide Hormone wirken über das Blut auf die Eierstöcke.